Richtig Fotografieren mit der Spiegelreflex (Teil 2 – KOS Zia)

Richtig Fotografieren mit der Spiegelreflex (Teil 2 – KOS Zia)

Richtig fotografieren mit der Spiegelreflex – was heißt das denn nun?

Im Prinzip möchtest Du doch vermutlich schöne Bilder wie vom Profi – ohne jedoch Profifotograf zu sein.

Geht das überhaupt?

Ja!

Denn es ist im Grunde viel einfacher, als die meisten glauben. Vor allem, wenn Du die 6 Bausteine der Fotografie beachtest.

Richtig Fotografieren Spiegelreflex - 6 Bausteine der Fotografie

Also pass auf, was Du als Fotografie-Einsteiger zum Thema „Richtig fotografieren“ und im Umgang mit Deiner Spiegelreflexkamera (DSLR) unbedingt beachten solltest:

Warum Deine Kameraausrüstung nicht das Wichtigste ist – die meisten das aber glauben

Neben der Kinderfotografie bin ich vor allem auch als Hochzeits-Fotograf tätig. Da ist es wichtig, eine große schwere Kamera dabei zu haben.

Einfach damit mich meine Kunden und auch die Gäste ernst nehmen.

Aber privat als Hobbyfotograf braucht das kein Mensch, um richtig zu fotografieren.

Brauchst Du ein großes Auto, um richtig fahren zu lernen? Nein. Im Gegenteil!

Denn mit einem großen Auto hast Du soviel Zusatzausrüstung, die Dich vom Kern des Fahren mit Gas, Bremse, Kupplung nur ablenkt.

All diese Bilder hier auf KOS habe ich mal wieder mit meiner 10-Jahre alten Canon EOS 350D geshootet (incl. billigem Bundleobjektiv Canon EFS 18-55mm).

Dieser Teil des Fotoshootings ist auf dem Gelände der alten Wassermühle auf KOS in dem Bergstädtchen Zia entstanden. In der „Watermill“ ist selbstgemachter Zitronensaft die absolute Hausspezialität.

Dieser Erfrischungscocktail schmeckt in diesem sehr liebevollen Ambiente und mit Meerblick natürlich besonders gut.

 

Daher mein Tipp: Hole Dir eine kleine gebrauchte Spiegelreflexkamera für Einsteiger, um richtig fotografieren zu lernen.

Und ja!

Später, wenn Du dann mal etwas Erfahrung gesammelt hast, darfst Du auch Dein Ego befriedigen und Dir eine große Spiegelreflexkamera kaufen.

Du wirst aber enttäuscht sein, weil sich erst mal gar nichts an Deinen Fotos ändern wird. Größere Fortschritte machst Du, wenn Du mehr über die 6 Bausteine der Fotografie lernst.

Schau Dir dazu auch mein Video an, in dem ich auf weitere Punkte zum richtigen Fotografieren nochmal eingehe:

Was jeder über den Vollautomatik-Modus wissen sollte

Ich muss Dir leider die Wahrheit verraten:

Mit dem Vollautomatik-Modus wirst Du Deine geliebte Spiegelreflexkamera bald in den Schrank packen und wieder Dein Smartphone zum Fotografieren nutzen.

Warum?

Du wirst keinen großen Unterschied erkennen, zwischen den Bildern Deines Smartphones und denen Deiner neuen Spiegelreflexkamera.

Ja so ist das meistens im Vollautomatikmodus. Leider.

Im Vollautomatikmodus hast Du einfach keine Kontrolle.

Keine Kontrolle über das wichtige Blenden-Spiel mit der Schärfentiefe. Damit stellst Du Deine Motive frei und lässt den Hintergrund schön in der Unschärfe verschwinden.

Spiegelreflexkamera-lernen-Griechische-Insel-Kos-Zia-Wassermuehle-018

Fotografiere daher bitte immer in der Blendenvorwahl und verschwende keine Zeit mehr mit dem Vollautomatikmodus.

Keine Kontrolle über den richtigen Fokuspunkt. Deine Kamera wählt einfach irgendeinen Punkt aus, der Deiner Kamera am nächsten ist. Nicht aber kontrolliert und gezielt z.B. die Pfefferminze wie hier oben im Bild fokusiert.

Beschäftige Dich daher auch mal mit den AF-Messfeldern – oder lass Dir in meinem Foto-Onlinekurs die wenigen richtigen Einstellungen per Video Schritt-für-Schritt Anleitung erklären.

Viele Dinge musst Du da gar nicht einstellen. Viel weniger als Du denkst. Ganz selten mal den ISO-Wert verändern.

Aber den Rest lasse ich zu 90% immer gleich, um richtig mit der Spiegelreflex zu fotografieren.

Das ist also schnell gemacht. Den Technik-Kram solltest Du dann relativ schnell hinter Dir lassen, um richtig fotografieren zu lernen.

Warum Licht und Motivwahl viel wichtiger als Technik sind

Wenn Du Deinen Führerschein gemacht hast und die Technik Deines Autos beherrschst, dann beginnt die Kunst des guten Autofahrens:

·       Den Verkehr richtig zu sehen (Licht) und

·       Situationen (Motivauswahl) frühzeitig einzuschätzen

Ja, mit Licht und Motiven solltest Du Dich die überwiegende Zeit beschäftigen. Darin liegt die Kunst des richtigen Fotografierens.

Und das sind auch die beiden wichtigsten Elemente der 6 Bausteine der Fotografie, um richtig mit der Spiegelreflexkamera zu fotografieren.

(Auch wenn alle Einsteiger immer wieder meinen, dass die Kamera die größte Aufmerksamkeit bekommen sollte, um richtig mit der Spiegelreflex zu fotografieren.)

Bei meinen Bildern wirst Du nie erkennen, mit welcher Kamera ich diese geshootet haben. Intuitiv würdest Du sicher davon ausgehen, dass ich als Profifotograf natürlich eine richtig tolle große Spiegelreflexkamera habe.

Ja, die habe ich auch – aber hier bei diesen Shootings und in meinem Foto-Onlinekurs für Eltern nutze ich ausschließlich meine alte Canon EOS 350D.

Du sollst verstehen, dass Du das auch kannst. Mit solch einfachem Equipment.

  • Keine Zauberei. Keine bessere Kamera als Du.
  • Nur etwas mehr Knowhow im Umgang mit den 6 Bausteinen.
  • Das ist das Geheimnis, wenn Du ein Geheimnis suchen solltest…

Schule Deinen Fotografen-Blick mit Storytelling

Hier fängt die Fotografie mit Deiner Spiegelreflexkamera an, richtig Spaß zu machen.

Denn jetzt kannst Du anfangen und Dir kleine Bildergeschichten in Deinem Kopf ausdenken und diese dann mit verschiedenen Perspektiven einfangen.

So wie ich hier auch. Konzentriere Dich darauf, wie Du Deine Bildergeschichte aus verschiedenen Blickwinkeln am eindrucksvollsten erzählen kannst.

Wechsle dabei zwischen Hoch und Querformat ab, um Deine Fotos dann später auch interessanter in der Bildpräsentation (z.B. in einem Fotobuch oder eine Bildercollage) anordnen zu können.

Eine sehr wirkungsvolle Übung zum Storytelling

Mach einfach mal diese Übung und shoote immer 2 Bilder von dem gleichen Motiv:

  1. Einmal im Hochformat ganz aus der Nähe, um Details herauszustellen.
  2. Und ein anderes Bild etwas mehr aus der Entfernung, um den Kontext darzustellen.
  3. Dann packe das ganze z.B. mit dem Tools fotor.com in eine Mini-Bildercollage

Richtig-fotografieren-SpiegelreflexUnd schwups hast Du schon eine kleine aber eindrucksvolle Geschichte mit zwei Bildern erzählt.

Damit kannst Du richtig gut fotografieren lernen.

Nutze die Bildverbesserung für wahre Wunder

Mit Bildverbesserung meine ich nicht, dass Du den Charakter Deines Bilder komplett bearbeiten solltest.

Bei meinen Hochtzeits-Shoots muss ich meist 800 Bilder in kurzer Zeit verbessern. Das muss wirklich ruck-zuck gehen.

Ist aber enorm wichtig.

Damit gleiche ich einfach die verschiedenen Lichtverhältnisse und Farbtemperaturen noch schnell an. Dann ergibt sich ein schönes hell leuchtendes und einheitlich stimmiges Gesamtbild.

Mir ist das wichtig, denn auch für den Betrachter soll eine fröhlich helle Stimmung entstehen. Und es ist auch Bestandteil meines Fotografie-Stils.

Richtig fotografieren bedeutet also die Gesamtheit der 6 Bausteine zu beachten.

Bei jedem (!) der 6 Bausteine die wenigen relevanten Elemente zu beachten bringt Dich 1000 mal weiter, als alle Funktionen Deiner Kamera (also nur einen Baustein) zu kennen.

Habe keine Angst mit Deiner Kamera zu üben, um richtig fotografieren zu lernen

Viele Eltern schreiben mir immer wieder, sie trauen sich nicht aus dem Vollautomatikmodus heraus.

Geht Dir das eventuell auch so?

Möchtest Du nun richtig fotografieren oder nicht?

Dann lass den Vollautomatikmodus ab sofort bleiben und nutze wie schon oben gesagt, die Blendenvorwahl:

  1. Nur hiermit hast Du die Chance, Deine Kamera kennenzulernen.
  2. Nur hiermit ist es Wert, überhaupt eine Spiegelreflexkamera zu nutzen und damit richtig zu fotografieren.

Du kannst nichts kaputt machen. Fange einfach an zu üben und suche nach kleinen Geschichten, die aus z.B. 2-4 Bildern bestehen.

Richtig fotografieren spiegelreflex

Dabei entweder das gleiche Motiv aus verschiedenen Perspektiven richtig fotografieren oder eine kleine Geschichte ausdenken, wie hier mit dem Cocktail.

  1. Ich verspreche Dir, dass Du damit richtig fotografieren lernen wirst.
  2. Das macht die Fotografie erst aus und Du wirst großen Spaß dabei haben.

Fotografiere Deine Geschichten und entdecke die Welt dabei völlig neu. Mit der Zeit wirst Du auch ohne Kamera laufend kleine Geschichten in Deiner Umgebung und im täglichen Leben entdecken.

Gerne zeige ich Dir als Einsteiger in meiner Schritt-für-Schritt Anleitung per Video, wie Du gefühlvolle Kindergeschichten in 30 Minuten selbst fotografierst. Klicke auf das Bild und erfahre mehr darüber:

Mit Deiner Leidenschaft als Hobbyfotograf wirst Du künftig viel mehr auch auf die kleinen Dinge im Leben achten.

Nun fang an!

4 Fotografietipps für schöne Fotos: Reportagefotografie Einschulung

4 Fotografietipps für schöne Fotos: Reportagefotografie Einschulung

Mit diesen Fotografie-Tipps für natürlich schöne Fotos möchte ich Dich in die Reportagefotografie einführen. Ein Fotografie-Stil der in Deutschland noch gar nicht so bekannt ist.

Dabei ist es viel einfacher, auf diese Art und Weise schöne Fotos zu machen – statt Deine „Modelle“ mit Anweisungen in unnatürliche Posings zu zwingen.

Lass Dich auch überraschen, welche Kamera ich dabei benutzt habe!

Und auch welchen groben Fehler ich bei dieser Reportage eigentlich gemacht habe.

Schöne Fotos bei der Einschulung

Gerade bei der Kinderfotografie eignet sich die Reportage-Fotografie ganz hervorragend. Das geht im Alltag auch im kleinen Stil für 15-30min und muss nicht immer gleich ein ganzer Tag sein, wie ich es in der Hochzeits-Fotografie praktiziere.

Ich habe hier die Einschulung von unserem Sohn Moritz an seinem ersten Schultag fotografiert. Dabei zeige ich Dir mit praktischen Beispielen und über 100 Bildern, auf was Du achten solltest, um tatsächlich zu schönen Fotos zu kommen. Die Fotos zeige ich Dir in 4 wundervollen Bilder-Galerien, die fast aussehen wie eine Bildercollage.

Die Reportage war eigentlich noch umfangreicher, aber ich habe mich hier in diesem Beitrag auf die Kinderbilder mit Moritz fokussiert. Es sind nicht nur Einschulungsbilder mit Schultüte, sondern es ist eben eine Reportage -auch mit lustigen Kinderbildern– über den ganzen Tag.

Im Vorfeld hatte Natascha fleißig eine hübsche Schultüte und die liebevolle Deko gebastelt, sodass farblich auch alles prima zusammenpasst. Das freut natürlich auch mein Fotografenherz mit der Liebe zu Detailfotos.

Ich denke, ich kann Dir nun einige spannende Fotografietipps für schöne Fotos und Inspirationen zum Umgang mit Deiner Spiegelreflexkamera (DSLR) geben. Ich zeige Dir anhand zahlreicher Kinderbilder und Details, wie Du schöne Bilder selber machen kannst, um schneller & besser mit Deiner Spiegelreflexkamera fotografieren zu lernen:

Tipp #1: Reportagefotografie mit Kindern – Was soll denn das?

Eine Reportage kennst Du vielleicht eher aus den Bereichen Politik und Kultur. In der klassischen Fotografie hat sich aber auch einiges verändert – wie so oft durch die Trends aus den USA.

Ich habe die Reportagefotografie im Bereich der Hochzeitsfotografie von den Kollegen auf der anderen Seite des großen Teiches kennengelernt. Wie immer sind uns die Amerikaner auch in der Fotografie um ein paar Jahre voraus.

Die langweilig gestellten Bilder, bei denen ein Brautpaar einen Baum schmachtend umschlingt, gibt es zwar leider immer noch zu Hauf. Aber das ändert sich gerade …

Größere Bilderansicht?

  1. Halte evtl. Dein Smartphone oder Tablet quer. Im breiten Bildschirm sind die Bilder größer – oder-
  2. Durch Anklicken eines Bildes kommst Du in die Großansicht und kannst die Bilder mit Pfeiltasten im Bild durchblättern.

Trends aus Amerika

Modernere Fotografen folgen dem Stil der Amerikaner, was zu viel natürlicheren Fotos führt. Natürlich deshalb, weil die Gäste des Events einfach so fotografiert werden, wie sie ungezwungen auf dem Event agieren. Sie unterhalten sich, sie lachen, sie staunen. Und die Kinder spielen auch miteinander.

D.h. es gibt für Dich als Fotografen unendlich viele echte Situationen, die Du festhalten kannst und fast von alleine natürlich schöne Fotos bekommst.

Wechsle dabei auch ab zwischen Hochformat und Querformat, um die Story auch bei der Bildpräsentation (siehe meine 4 Fotogalerien hier im Beitrag) aufgelockerter gestalten zu können. Natürlich kannst Du auch in der Bildverbesserung am Computer in manchen Fällen aus einem Querformat noch ein Hochformat machen.

Nochmal.

Wechsle zwischen den beiden Formaten und habe schon die Bildercollage vor Deinem geistigen Auge. Anfangs habe ich da nicht genügend darauf geachtet. Und so wurde dann die Bildpräsentation der Collage zu steif. Meine jetzigen Collagen wirken durch den Einsatz beider Bildformate viel aufgelockerter!

Auch ausreichend Detailaufnahmen von typischen Dingen solltest Du nicht vergessen. So bringst Du genug Abwechslung in die Gesamt-Bildkomposition.

Die Bilder habe ich dann perfekt in der jeweiligen Galerie zueinander passend angeordnet. Passend heisst in diesem Falle, einen guten Mix aus Hoch- / Querformat und Gesamt- / Detailansichten.

Und dabei konstruiere ich dann auch eine chronologisch richtige Geschichte – mit Bildern die eben nicht genau in dieser Reihenfolge entstanden sind. Aber von außen betrachtet genauso einen Sinn ergeben.

Diesen Punkt solltest Du nicht unterschätzen und nimmt auch gar nicht so wenig Zeit in Anspruch. Gibt aber ein viel harmonischeres Gesamtbild – ähnlich wie auch bei einer Bildercollage.

Die Fotoreportage hält ein Event (ob Hochzeit oder Einschulung) so fest, wie es war. Ohne dabei Personen in gestellte Positionen zu zwingen. Der Reportage-Fotograf hält sich dabei eher im Hintergrund und hält den Tag so in Erinnerung, wie er tatsächlich war.

Dabei ist es wichtig, bestimmte „Schlüsselereignisse“ vorauszuahnen und fotografisch festzuhalten. Nicht so leicht, wenn man nicht weiß, was bei einer Einschulung evtl. alles so geschieht.

Was Du machen kannst, wenn Du die Abläufe nicht kennst

Wenn ich auf Hochzeiten unterwegs bin, kenne ich natürlich die Abläufe in und auswendig. Evtl. auch durch das zusätzliche Briefing des Weddingplanners.

Dabei kann ich mich dann auch schon im Vorfeld rechtzeitig an der richtigen Stelle positionieren und auf die Situationen für herausragende Fotos lauern (z.b. Ringübergabe). Bei der Einschulung wusste ich nicht was geschehen wird…

Nun, wie bin ich daher an diese Reportage herangegangen?

Ganz einfach!

Ich habe in der Schule die Zeit, in der die Kids ihre erste Schulstunde genießen durften, einige Detailaufnahmen typischer Schulelemente gemacht. So konnte ich diese Detailbilder dann geschickt in die Bildercollagen einfließen lassen:

Wie wohl bei Einschulungen üblich, durften alle Eltern 10min mit ins Klassenzimmer. Ich habe darauf geachtet, genügend Bilder von Moritz allein zu bekommen, um sie hier für meine Geschichte zeigen zu können.

Schau Dir auch an, was Wikepedia zur Reportage-Fotografie sagt:

„Diese Art der Fotografie ist gekennzeichnet durch:

  1. Zeitlichen Bezug zur Abfolge eines Ereignisses,
  2. das Bemühen um Authentizität,
  3. Erzählcharakter zusammen mit anderen Methoden der Reportage“

Ich gebe es zu. Manchmal schummle ich auch ein wenig in der Abfolge bei der Reportagefotografie, wenn Dinge zu schnell hintereinander geschehen. Dann fotografiere ich im Nachhinein nochmal Details oder ähnliche Situationen und mische sie dann in der Bildpräsentation an der chronologisch passenden Stelle einfach dazwischen.

Ja richtig!

Ich gehe dann teilweise nochmal eine Strecke zurück, um noch die „Anfangsbilder“ nachzustellen. Dies passiert sehr oft, weil sich eine Teilgeschichte evtl. erst an einem späteren Zeitpunkt ergeben hat. Und dann konstruiere ich die Geschichte rückwärts – zeige sie in der Bildercollage aber natürlich vorwärts.

Schau Dir mal ganz genau die 4 Bildergalerien an. Du wirst nicht merken, dass ich überall „geschummelt“ habe.

Tipp #2: Ungestellte schöne Fotos – Warum Dein Kind nicht posen sollte

Das kennst Du vermutlich auch…

Je älter Deine Kinder werden, desto verkrampfter wirken sie auf Fotos. Sie fangen an, unnatürlich in die Kamera zu schauen oder stellen sich verkrampft hin. So wie wir Erwachsenen eben auch (außer Du bist professionelles Modell).

Daher lasse ich auch auf Hochzeiten die Gäste nicht durch Bilderrahmen schauen oder störe sie bei der Feier.

Viel entspannter und gleichzeitig zu viel schöneren Bildern kommst Du, wenn Du einfach die Situationen fotografierst, wie sie tatsächlich sind. Das macht ja auch die Reportagefotografie aus.

Ich beobachte und bin ständig in Lauerstellung, um nach herzhaften Momenten Ausschau zu halten. Darin bekommst auch Du mit der Zeit Erfahrung.schoene-fotos-bei-einschulung-storytelling-reportagefotografie

Die Kamera immer bereit mit den gleichen Einstellungen und voller Konzentration auf die Ereignisse.

Einen ganz speziellen Tipp kann ich Dir geben, um wirklich die besten Momente zu erhaschen:

Wenn ich merke, dass sich gleich eine schöne Situation anbahnt, dann fokusiere ich mit der Kamera schon vor. D.h. ich drücke die Auslösetaste nur halb durch und warte dann einige Sekunden. Wenn ich die passende Situation habe, dann erst drücke ich ab.

Das hat den enormen Vorteil, dass der Autofokus bereits die richtige Schärfe eingestellt hat. So kann ich dann in einigen Fällen blitzschnell auch Blickkontakte direkt in meine Linse erhaschen – aber eben nicht gestellt, weil die Person es erst bemerkt, wenn ich schon abgedrückt habe.

Das funktioniert richtig gut!

Schau Dir nochmal in Ruhe die Galerien an. Außer den Bildern von Moritz mit der Schultüte, konnte ich einige ungestellte direkte Blicke von ihm gewinnen. Und dies ohne das typische Pressgrinsen bei gestellten Posen.

Schau noch mal in Ruhe durch und lenke Deine Aufmerksamkeit darauf. Es ist wichtig, diese Feinheiten unterscheiden zu können für Deine Fortschritte bei Kinderportraits!

Dabei wahre ich den echten Erzählcharakter als Kern der Reportagefotografie und die Authentizität des Geschehens. Und genau das gelingt Dir sonst nicht bei gestellten Fotos. Egal ob Kinderportraits oder Erwachsene.

Tipp #3: Welche Kameraausrüstung brauchst Du für schöne Fotos bei der Reportagefotografie

Nun, hier liegt oft ein Irrglaube. Wirst Du gleich sehen…

Die meisten Eltern haben nicht so viel Erfahrung beim Umgang mit Spiegelreflexkameras. Um sicher zu gehen, dass sie auch schöne Fotos machen werden, kaufen sie sich deshalb eine schön große & teure Kamera.

Kommt Dir das vielleicht sogar bekannt vor? Mal ehrlich, erstaunlich viele Eltern denken so!

Ich bekomme ja genug solcher Fragen.

Aber fährst Du besser Auto, wenn man Dir eine große Limousine gibt? Oder passiert nicht eher am Anfang genau das Gegenteil? Eine große Limousine oder eine „große“ Kamera haben noch viel mehr Schnickschnack, den Du nicht mehr durchblickst.

Daher sind die meisten Eltern auch etwas verdutzt, wenn ich Ihnen dann den Tipp gebe, sich erstmal das richtige Minimal-Wissen  über die Fotografie anzueignen.

Richtig gelesen.

Minimal-Wissen.

Diese Essenz reicht mir absolut in meiner Tätigkeit als Fotograf. Mehr als das braucht auch keine Familie für solche Bilder wie ich sie hier zeige.

Die Qualität schöner Bilder liegt nicht in der Kamera. Es ist das Wissen über die 6 Bausteine der Fotografie: Konzentriere Dich auf die richtigen 20% Wissen für 80% Erfolg (Minimal-Wissen für maximalen Erfolg) nach dem Gesetz von Pareto.

Es ist wichtiger, alle 6 Bausteine der Fotografie zu kennen (ähnlich Gas, Bremse, Kupplung) als sich unnötige Dinge über die Zylinderkopfdichtung (z.b. Weißabgleich, Objektivfilter, Motivprogramme) anzueignen.

Verschwende Deine Zeit nicht mit unnötigem Kram und verbringe die Zeit lieber mit Deiner Famile – und tollen Fotoreportagen.

Gleich verrate ich Dir ja noch, mit welcher Kamera ich diese Reportage fotografiert habe…

Vollautomatik ab sofort verboten!

Also komme mir dann bitte nicht mit Deiner neuen teuren Spiegelreflexkamera und fotografiere im Vollautomatik-Modus. Damit wirst Du keinen Erfolg und somit auch keinen Spaß haben.

Ich wäre ja für die Abschaffung dieser Möglichkeit, weil es immer zu Enttäuschungen führt.

Ich kenne ja schließlich genug Einsteiger, die alle frustriert ihre Spiegelreflexkamera wieder in den Schrank gepackt haben, weil sie mit ihrer ach so tollen Kamera nicht zu schönen Bildern gekommen sind.

Schade eigentlich – So kam ich auch zu meiner Mission als Eltern-Coach für emotionale Kinderfotografie:

Schöne Fotos mit tom-gufler-der-eltern-coach-fuer-emotionale-kinderfotografie

Meine Mission:  „Ich begeistere Eltern, die Einzigartigkeit ihrer Kinder für immer erlebbar festzuhalten“

Bedenke nochmal: Sich mal die wenigen Grundelemente („Die 6 Bausteine der Fotografie“) vom Profi -Fotografen bzw. Fahrlehrer- erklären zu lassen, dauert noch nicht mal lange.

(Ok – Du musst jemanden finden, der Dir nicht Gott und die Welt erklärt. Du willst ja keinen Motor zerlegen. Leider machen das die meisten – aber das nur am Rande)

Und jetzt stell Dir mal vor, jeder dürfte ohne Fahrprüfung auf der Strasse fahren. Das entspricht etwa der Qualität an Fotos, die momentan so aus den Kameras kommt.

Kein Wunder also, dass so viele dann frustriert sind. Besser ein gebrauchtes Auto kaufen und mit einem Fahrlehrer dafür in kürzester Zeit ordentlich Fahren gelernt!

Das gleiche gilt für schöne Bilder. Ich habe ein Vielfaches in meine „Ausbildung“ investiert gegenüber den kleinen Beträgen für meine Ausrüstung.

Heute hast Du es einfacher, als ich damals.

Warum?

Durch das Internet und die Möglichkeiten der Online-Kurse und Online-Gruppen gibt es heutzutage viel effizientere Möglichkeiten als vor 10 Jahren.

Warum Knowhow für schöne Fotos wichtiger ist als eine gute Kamera

Den gleichen Tipp gebe ich Dir daher auch beim Fotografieren lernen mit Deiner Spiegelreflexkamera. Hole Dir solch eine extrem günstige gebrauchte Spiegelreflexkamera für Einsteiger wie in diesem Beitrag, falls Du noch keine hast. Oder nutze weiterhin die, die Du schon hast.

Überlege Dir aber, wie Du Deine Fotografie-Kenntnisse für den richtigen Umgang mit Deiner DSLR ohne Vollautomatik-Modus in kürzester Zeit voranbringen kannst.

Z.b. Durch ein Fotoseminar bei einem erfahrenen Fotografen (dessen Bilder Dir auch gefallen) bei Dir vor Ort – oder etwas effektiver, günstiger und nachhaltiger über einen Onlinekurs mit allen 6 Bausteinen der Fotografie.

(Möchtest Du mehr zu meinem Online-Fotokurs wissen, dann hole Dir am besten zuerst meine 100% kostenlose Videokursserie, um mich & meine Arbeit besser kennenzulernen)

Und selbst mit dem Vorgängermodell (Canon EOS 350D – gebraucht unter 100€) meiner Empfehlung, habe ich diese leuchtend hellen schönen Fotos auf KOS gemacht. Mit dem billigsten Material, aber dem richtigen Gewusst-wie.

Und übrigens habe ich alles mit einem 120€ Canon Objektiv mit Festbrennweite 50mm fotografiert. Hast Du es bemerkt? Mein Zoom waren meine Beine!

Diesen Beweis trete ich ständig an, um die Diskussion um die Mega-Pixellüge der Fotoindustrie zu widerlegen. Mehr Megapixel auf Deinem Kamerasensor machen keine besseren Bilder – auch wenn sich dies im Marketing immer toll anhört.

Tipp #4: Sei nicht Gast und Fotograf zugleich auf einem Event

Erwischt!

Diesen Fehler habe ich doch glatt bei dieser Einschulung gemacht. Sonst predige ich ja immer, dass Du nicht in zwei Rollen gleichzeitig auf einem Event sein darfst, um wirklich schöne Fotos machen zu können.

Das kann nicht gut gehen. Warum?

  1. Entweder bist Du ein unhöflicher Gast, der dauernd die Gespräche abbricht.
  2. Oder Du bist ein schlechter Fotograf, der keine guten Momente erhascht. Wer ständig am quatschen ist, kann nicht vorausschauend nach spannenden oder lustigen Momenten Ausschau halten.

Gerne werde ich natürlich auch bei Geburtstagsfeiern gefragt: „Tom, kannst Du nicht Deine Kamera mitbringen?“

Worauf ich dann immer frage: „Lädst Du mich als Gast ein oder bestellt Du mich als Fotografen?“.

Anfangs hatte ich immer versucht, beidem gerecht zu werden. Aber ich war am Ende dann mit beidem unzufrieden. Gesprächspartner verkrault und eben keine schönen Fotos. Das musst Du Dir auch erstmal bewusst werden, dass Du so keine schönen Fotos shooten kannst. Um richtig zu fotografieren, braucht Du einfach volle Konzentration!

Nun, was soll ich sagen. Ich habe es bei der Einschulung tatsächlich gemacht ohne diesmal vorher richtig darüber nachzudenken. Ich war in beiden Rollen dort. Aber gemerkt habe ich es natürlich dann schon während des Events. Und ich war schlecht vorbereitet, denn geistig bin ich als „Gast“ hingegangen.

Sonst in meiner Hauptrolle als Fotograf bewege ich mich viel freier und konzentrierter. Insbesondere auch in der Kirche habe ich dann das Privileg, bei Hochzeiten auch ganz vorne mit am Geschehen dabei sein zu dürfen, um schöne Fotos zu machen.

Und hier saß ich mitten drin und konnte mich keinen Schritt bewegen. Das fühlt sich -insbesondere bei der Reportagefotografie- echt ungewohnt an und führt natürlich zu eher bescheidenen Schnappschüssen.

Aber mit etwas Geschick kann man auch solche Situationen meistern und dann als Ausgleich Bilder aus anderen Situationen hinzunehmen. So wie ich es oben bereits erklärt habe.

Wie Du siehst, ist es mir aber trotz der Doppelrolle dank viel Erfahrung recht gut gelungen. Auch wenn einige besondere Momente fehlen, ist es für uns eine sehr schöne Erinnerung.

Die Reportagefotografie ist auch mein Hauptstil, da ich dann nicht ins Geschehen eingreifen und Personen dirigieren muss.

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Wie kommt man sonst zu schönen Fotos mit der Reportagefotografie?

  • Schau Dir auch meinen Beitrag zum Thema Lustige Kinderbilder mit Storytelling an.
  • Schöne Fotos kannst Du natürlich sonst auch vom Fotografen machen lassen. Wird nur bei der Reportagefotografie etwas aufwendiger.
  • Weitere Tipps zur Reportage-Fotografie
  • Auch Papa-Online hat zu schönen Kinderfotos ein paar Tipps, die meinen Beitrag noch ergänzen.

Wichtig ist bei allen Tipps, dass Du auch in TUN kommst. Erst dann wird Dir wirklich klar, was schöne Fotos ausmachen.

Leuchtend helle Bilder beim Shooting auf KOS  (Teil 1 – Kardamena)

Leuchtend helle Bilder beim Shooting auf KOS (Teil 1 – Kardamena)

Leuchtend helle Bilder von den eigenen Kindern bei einer Fotosession zu fotografieren ist der Wunsch der meisten Eltern.

Man könnte glauben, das geht doch ganz einfach. Aber die meisten Einsteiger machen bei Kinderbildern zwei ganz entscheidende Fehler.

Dabei brauchst Du noch nicht mal eine besondere Spiegelreflexkamera. Ich beweise gerne bei jedem Kinderbilder-Shooting, dass selbst meine 10 Jahre alte Canon 350D mit Billigobjektiv (50 €) dafür absolut optimal ist.

Keine Ausrede also, dass an der Spiegelreflexkamera etwas nicht stimmen könnte. Diese „Ausrede“ höre ich oft – Daher stelle ich dies klar als Ausrede oder auch Unsicherheit über die eigene Kamera-Ausrüstung heraus.

Investiere lieber in Dein Knowhow und nicht in unnötige Ausrüstung (Das bestätigen auch alle Teilnehmer meiner Foto Coaching-Community, die sich viel Geld für falsche Kamera & Objektive gespart haben)

Was ist es dann, um schön ausgeleuchtete helle Bilder hinzubekommen?

Die meisten Einsteiger -und selbst Fortgeschrittene- orientieren sich hauptsächlich an Kamera und Objektiven, wenn sie mit ihrer Spiegelreflexkamera helle Bilder fotografieren wollen.

Fehler #1: Lerne das Licht richtig zu lesen und Du bekommst die perfekte Ausleuchtung für helle Bilder

Was leider sehr oft vernachlässig wird, ist auch auf das Licht zu achten. Nicht umsonst klärt auch Wikipedia darüber auf, dass Fotografieren das Zeichnen mit dem Licht ist.

Aber was ist nun beim Licht konkret zu beachten? Am schönsten ist es doch einfach in der Sonne bei blauem Himmel, oder?!

Das denken auch immer meine Hochzeitspaare, wenn ich sie mit einer Fotoreportage auf Ihrer Hochzeit begleiten darf. Aber weit gefehlt!

Das beste Licht ist ein „Diffuses Licht“. Warum?

Nun – mit diffusem Licht erhältst Du keine störenden Schlagschatten im Gesicht. Gerade die weibliche Welt ist sehr allergisch gegen sichtbare Kontraste unter den Augen. Das macht die Person einfach unnötig älter.

Wie bekommt man nun diffuses Licht bei einer Fotosession?

Dafür gibt es 2-4 Möglichkeiten:

  1. Fotografiere Dein Kinderbilder im Schatten, wenn die Sonne vom Himmel knallt – und Du bekommst trotzdem helle Bilder
  2. Bevorzuge bewölkten Himmel beim Fotografieren – der perfekte Diffusor
  3. Verwende einen faltbaren Diffusor (eher etwas für Fortgeschrittene)
  4. Verrate ich Dir nach dieser Galerie. Sieh Dir erstmal in Ruhe die Bilder an und analysiere sie bzgl. des Lichtes. Nicht so leicht zu erkennen.

Und wenn Du genau hinsiehst, nachdem Du diesen Beitrag gelesen hast, wirst Du meine „Foto-Tricks“ in der Fotogalerie mit den Kinderbildern bei meinem Shooting auf KOS erkennen.

Fotoshooting auf der Insel KOS im Hafen-Ort Kardamena

Natürlich gibt es immer kleine Ausnahmen, wenn es nicht anders geht. Aber dafür gibt es meistens noch einen weiteren Trick.

Fotografiere gegen die Sonne, so dass Dein Portrait mit dem Rücken zur Sonne steht. Mit Kompaktkameras und Smartphones funktioniert das wegen dem fehlenden Objektiv mit seinem „Röhrengang“ relativ schlecht. Aber bei einer echten -und wenn noch so billigen- Spiegelreflexkamera funktioniert das sehr gut.

Bei diesem Portrait-Foto von Natascha habe ich darauf geachtet, dass sie sich mit dem Kopf von der Sonne abwendet, damit das sonst grelle Mittagslicht nun indirekt über die Häuserwände und den Boden ins Gesicht reflektiert wird.

Du darfst diesen Beitrag oder einzelne Fotos gerne mit Freunden teilen oder auch auf Pinterest als Inspiration für eigene Shootings posten. Nutze dazu einfach die Buttons am linken bzw. unteren Bildschirmrand!

Helle Bilder auf der Insel Kos mit dem Online Fotokurs für Eltern

Und Moritz spielt quietsch-vergnügt unter dem Sonnendach einer Bar. Wobei man auch hier meinen könnte, er sitzt mitten in der Sonne, so hell ist das Bild. Oder?

So ganz nebenbei…

Gib Deinem Kind eine kleine Beschäftigung und Du bekommst die natürlichsten und ungestelltesten Kinderbilder. Dabei kannst Du sogar so richtig nah an Dein Kind herangehen. Das störte Moritz überhaupt nicht. Er spielte einfach mit den Korken, die wir in der Bar gefunden haben. Total im Flow mit sich und seiner Welt.

An solche Momente möchten wir uns später gerne wieder erinnern. So wie er war, ohne ihn in Posen zwingen zu müssen. So kannst Du Dich vollkommen auf das Fotografieren konzentrieren.

Helle Bilder auf der Insel Kos mit dem einzigen Online Fotokurs speziell für Eltern

 Fehler #2: Nutze die Bildverbesserung und Deine Bildergebnisse werden in eine neue Dimension vorstoßen

Hieran scheitern vermeintlich noch mehr unerfahrene Fotografen. Noch dazu völlig unnötig!

Echt ärgerlich. Fotografieren für Dummies…

Warum?

In allen Gesprächen mit Einsteigern höre ich, dass sie sich erst gar nicht an die Bildverbesserung am Computer herantrauen. Kaum habe ich es ihnen jedoch 5min gezeigt, sind sie völlig geflasht und machen es dann genauso Es ist einfach Angst und Unwissenheit.

Du musst einfach verstehen, dass bei den digitalen Spiegelreflexkameras die Bilder nicht komplett fertig in der Kamera entstehen. Du MUSST diese am Computer nachbearbeiten.

Aber das dauert ca. 5sec pro Bild. Beim allerersten Mal sicherlich 15-30min, wegen der Einarbeitung. Aber dann hast Du perfekte helle Bilder!

Aber wenn das nicht so schnell ginge, könnte ich niemals eine Hochzeit mit 2.500 Bildern bewerten und davon ca. 900 leuchtend helle Bilder an einem halbem Tag bearbeiten.

Verstehst Du? Das geht ratzfatz.

Schau Dir auch mein Video hier an, in dem ich die Tipps zu leuchtend hellen Bildern nochmal mit anderen Worten erkläre:

Abonniere auch meinen kostenlosen Youtube-Kanal, damit Du keine weitere Tipps mehr verpasst. Klicke einfach auf den Button „auf Youtube Abonnieren

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Das wissen nur die meisten nicht und schlagen sich mit kostenloser Software herum die überhaupt nicht im Ansatz die Möglichkeiten von Lightroom hat. Die Pixel werden nach ganz anderen Prinzipien verarbeitet.

Dadurch kannst Du einzelne Lichttemperaturen getrennt anpassen und Bilder gezielt nachschärfen. Und das wirklich mit 2-3 Mausklicks. Wirklich Fotografieren für Dummies.

Was mir das schon scheinbar versaute Bilder auch auf Hochzeiten gerettet hat.

Fast alle Bilder bei diesem Shooting sind tatsächlich im Schatten fotografiert. Jedoch erkennst Du das als Einsteiger nur, weil ich Dich darauf hinweise. Du denkst, wenn das im Schatten wäre, müsste das Bild doch viel dunkler sein.

Aber wenn Du genau hinsiehst, erkennst Du auch Sonnenstrahlen an der Wand – Und Natascha steht im Schatten.

ABER…

In der Bildverbesserung habe ich das Bild einfach mit einem Mausklick etwas heller gedreht. Quasi das Licht angeknipst. Und noch etwas die Farbtemperatur wärmer gemacht, da ich das südliche Flair und die sommerliche Urlaubsstimmung abbilden wollte.

Und das hat nichts damit zu tun, dass diese Bilder im Süden entstanden sind.

Solch helle Bilder bekommst Du auch in Deutschland bei einer Fotosession hin – und sogar in Innenräumen bei schlechtem Wetter.

Helle Bilder auf der Kos fotografiert mit dem größten Online Fotokurs für Eltern

Schau Dir unbedingt auch noch mein Einschulungs-Shooting von Moritz an. Mit diesen Fotografie-Tipps für schöne Fotos gebe ich Dir ein paar spannende Einblicke, welche USA-Fototrends auch langsam nach Deutschland kommen.

Wenn Du weitere spannende „Geheimnisse“ und Fotografie-Tipps eines Fotoprofis für helle Bilder erfahren möchtest, dann hole Dir auch meinen kostenlosen Videokurs hier unter dem Beitrag.

Da wird Dir abermals ein Licht aufgehen! Wetten !?